9. Juli 2008

Gegen das Mäandern

Seit ungefähr zwei Tagen mäandert mir ständig das Wort "Mäandern" im Kopf herum, und zwar das Verb, nicht das gebeugte Substantiv.


"Mäandern" ist ein merkwürdiges Wort, und ehrlich gesagt geht es mir auf den Keks - nicht nur, weil es nicht mehr aus meinem Kopf heraus will, sondern weil es ein etwas verblasstes Wort ist. Vor einigen Jahren, so scheint es mir zumindest, wurde "mäandern" noch von forschen Sprachliebhabern voller berechtigtem Stolz verwendet; es war ein außergewöhnliches Wort, das einem zudem beinahe lautmalerisch seine Bedeutung entgegen mäanderte.


Heute hingegen wird dieses Wort viel zu oft und stellenweise missverständlich gebraucht. Und die Menschen, die es benutzen, sind eitel und gucken angestrengt beim Sprechen. Außerdem tragen sie Walkjacken und Crocs. Beeindrucken können sie mit dem Einsatz des Wortes "Mäandern" allenfalls noch ein paar abgehalfterte Möchtegern-Intellektuelle, die in Wirklichkeit Arte auch langweilig finden.

Mich jedenfalls nicht! Ich warte, bis das Wort wieder aus meinem Kopf verschwindet und durch ein neues ersetzt wird (wie lautet eigentlich das auf Wörter bezogene Pendant zu "Ohrwurm"?) - "Rübe" zum Beispiel. Denn dies ist schließlich, wie sich besonders aufmerksame Leser meines Blogs eventuell erinnern, mein Patenkind!

7. Juli 2008

Sprachlos

Sprachlos verneige ich mich heute vor den schönen Geschichten, die das Leben so schreibt.
Was gibt es da schon mehr zu sagen?

Höchstens noch dies: J'ai très très froid!

29. Juni 2008

Der Sprung

So meine Lieben, nach Pandoria wage nun auch ich den Sprung in die Selbstständigkeit. Und wie? Ich schreibe.



So schön wie damals im Tessin wird's wohl nicht immer aussehen. Aber auf jeden Fall wird es eine andere Art der Arbeit sein als ich sie gewohnt bin.

Ich bitte um Besuche meines Internet-Auftrittes, und natürlich um fleißige Empfehlungen!!

"Es sind die Wörter, die singen, die steigen und fallen. Vor ihnen werfe ich mich nieder... So sehr liebe ich die Wörter!"

(Pablo Neruda, 1904 - 1973, chilenischer Schriftsteller)

22. Juni 2008

Pandoria bloggt professionell!

Dieser Post ist einzig und allein für DICH, Geoff Ormond, da ich Dich nicht länger dem quälenden Motivationsposter aussetzen will und mich freue, wenn Du Dich über einen neuen Eintrag freust. Nie mehr ohne meinen Bruder!!!

Tatsächlich gibt es ja aber auch einen guten Grund für einen neuen Post. Abgesehen von einer sich stetig steigernden guten Laune meiner- und bruderseits ist nämlich ein weiterer Stern am Bloggerhimmel aufgegangen. Unsere Freundin Pandoria bloggt jetzt ganz professionell auf wissen.de, und zwar - für eine Neuköllnerin standesgemäß - stets zum Thema Integration.

Was man dort bislang zu lesen kriegt, steht Pandorias gewohnten Blog-Perlen wie z. B. dem Grieselfieber in nichts nach, und wir freuen uns schon auf weitere integrative Hauptstadtbetrachtungen!!!

Und damit Geoff auch wirklich was zu gucken hat, hier noch ein paar schöne Fotos:












Meine Güte, da versuche ich nach über 1,5 Jahren mal wieder zu arbeiten und schon sitze ich da und blogge... (Manche schlechte Gewohnheiten legt man wohl nie ab ;-)

9. April 2008

Motivationsposter

Ich habe gehört, es gibt tatsächlich noch Büros, in denen diese unsäglichen Motivationsposter hängen. Kennt die jemand nicht? Ich meine diese hier:



Schlimm, oder!? Ich persönlich fände - wenn denn schon ein Poster im Büro sein muss - die entsprechenden Parodien von Despair viel motivierender. Zum Beispiel diese hier:


Besonders schön aber ist, dass man bei Despair auch sein ganz persönliches (De-)Motivationsposter selbst gestalten kann. Zum Beispiel so:


Super, oder? Werde ich mir merken als potenziellen Motivator für den Wiedereinstieg...

4. April 2008

Die guten Dinge

Wie schön dies zu wissen: Es gibt sie noch, die guten Dinge!
Entdeckt neulich beim Zeitunglesen VOR dem Frühstück:


Würg! Speih! Was soll das, wieso schreiben die so etwas in die Zeitung? Und der Zusatz "Nach uraltem Hausrezept" macht die Sache m.E. noch viel schlimmer. Da klingt so etwas Archaisches mit, so im Sinne von: "Früher, jaja, da hat man sich nicht so angestellt. Wir hatten ja NICHTS! Da haben wir auch aus Menschenhirnen Wurst gemacht!! ". Aber da es ja selten ein Angebot ohne Nachfrage gibt, bleibt mir nur die schockierte Frage: Wer kauft so etwas? Sachdienliche Hinweise erbittet:
Tinifeliz

11. März 2008

Lustiges Quiz

Lustig allerdings nur für Ben & Jerry's Addicts wie mich










Discontinued Ben & Jerry's Flavor or Band I Found On MySpace?



Score: 50% (5 out of 10)

Noch mehr lustige Tests, interessante Listen und kuriose Fakten gibt es hier. Besten Dank, Ferdl!

3. März 2008

Deutscher Herbst in Bad Windsheim??

Da glaubt man, man wäre so richtig pomeranzenmäßig in einem verschlafenen Nest aufgewachsen und freut sich, aus den gierigen Fängen der gefährlichen Großstadt ab und zu in die ländliche Idylle fliehen zu können... und dann sowas!!

9. Januar 2008

Sprachtraining gegen den Hunger!

Eine einzigartige Möglichkeit, Interessantes mit Gutem zu verbinden, bietet das World Food Program der Vereinten Nationen auf www.freerice.com. Ein anspruchsvoller Vokabeltest mit insgesamt 50 Schwierigkeitsstufen bietet dem geneigten Surfer via Multiple-Choice-Verfahren die Möglichkeit, sein Sprachgefühl zu trainieren und die eigenen Englischkenntnisse einmal wirklich auf Herz und Nieren zu prüfen.

Das Besondere dabei ist, dass pro richtig geklicktem Synonym 20 Reiskörner in Hungergebiete geliefert werden. Genau genommen spenden die Sponsoren pro richtiger Antwort Geld für 20 Reiskörner und deren Lieferung in die entsprechenden Länder.

Dass das ganze kein Hoax à la "Schicke diese 1896 begonnene E-Mail an mindestens 25 Freunde, dann schenkt Microsoft diesem krebskranken Mädchen das Leben" ist, ist verbrieft.

Auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist: Schnell schnell mitmachen und Hunger mindern!!

3. Januar 2008

Großartiges E-Book für lau!!

Seit einiger Zeit gibt es wieder einen neuen Stern am Bloggerhimmel, für dessen Erscheinen ich Werbung zu machen schändlicherweise verpasst habe. Dabei wäre das auf jeden Fall gerechtfertigt gewesen, denn in "Unwahres" stellt Martin nicht nur täglich klar, was so alles nicht stimmt... er hat sich gestern sogar dazu entschlossen, der Netzwelt eines seiner Bücher als E-Book zur Verfügung zu stellen, und zwar gratis!!

Ich hab's gelesen, liebe Leser, und ich kann Euch versichern, dass es sich wirklich lohnt!!! Nicht, dass ich dadurch Martins Leser davon abhalten will, seine "normalen Bücher" (also die, die man bezahlen muss) zu lesen - ganz im Gegenteil; vielleicht kommt ja der eine oder andere durch das E-Book auf den Geschmack!?

Wer sich das Buch nicht entgehen lassen will, der klicke bitte